Darstellung des Herrn
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Maria Lichtmess/
Darstellung des Herrn
Im liturgischen Kalender wird "Maria Lichtmess" als Fest der "Darstellung des Herrn" begangen.
An diesem Tag endet der Weihnachtsfestkreis und in vielen Familien und Pfarreien ist der 2. Februar der definitiv letzte Termin, um die Weihnachtskrippen wegzuräumen und für das nächste Jahr zu verstauen.
Das Fest "Maria Lichtmess" wurde in Rom um das Jahr 650 eingeführt. Im mosaischen Gesetz war vorgeschrieben, dass ein neugeborenes Kind innerhalb einer bestimmten Frist in den Tempel gebracht werden muss. Jesus ist der Herr des Tempels und wird vom greisen Simeon und der Prophetin Hannah erkannt und bezeichnet (vgl. Lk 2, 22 - 40).

Die Ostkirche verstand dieses Ereignis als "Fest der Begegnung des Herrn", während es im Westen ein Marienfest wurde.
Die Kerzenweihe und die Lichterprozession gibt es auch bei uns in St. Antonius, wo sie in einen Familiengottesdienst eingebunden ist.
Seit der Liturgiereform spricht man in Kirchenkreisen korrekt vom "Herrenfest" und führte offiziell den Namen "Darstellung des Herrn" ein.
Bei uns wird der Lichtmesstag liturgisch gefeiert. An diesem Tag werden die Kerzen geweiht die im Gottesdienst Verwendung finden. Aber auch manch einer bringt eigene Kerzen von zuhause mit, um sie für den Hausgebrauch segnen zu lassen
