Weihnachtskonzert 2012

Weihnachtskonzert 2012

Orgelklänge und Chorgesang locken 600 Zuhörer
Emszeitung 12.1.2012

Konzert in der St.-Antonius-Kirche: Chöre begeistern ihr Publikum mit Werken von Bach, Telemann und Franck


Ein Konzert vor vollem Haus gaben der Kirchenchor St. Antonius und der Gemischte Chor Concordia Völlen. Foto: Robert Heinze
Papenburg. Gut besucht war das Kirchenkonzert zum feierlichen Abschluss der Weihnachtszeit in der Pfarrkirche St. Antonius am vergangenen Sonntag. Etwa 600 Papenburger fanden sich dort ein, um bei kirchlicher Musik die Festzeit ausklingen zu lassen.
„Heute wird die Kirche gar nicht mehr kalt“, äußerte sich Dechant Alfons Thörner erfreut über den regen Andrang. Und das Kommen sollte nicht umsonst gewesen sein: Es wartete ein mehr als einstündiges Programm mit Chorgesang, Solisten und Orgelklängen auf das Publikum. Der Kirchenchor St. Antonius Papenburg und der Gemischte Chor Concordia Völlen begannen gemeinsam das Konzert mit Johann Sebastian Bachs (1685–1750) „Jesus bleibet meine Freude“, um sich bei den folgenden Stücken abzuwechseln.
Neben den Chören war auch der Hausmusikkreis 27 (Hanna und Diethard Müller, Sabine Wessels und Reiner Gruner) zu hören, der unter anderem mit Georg Philipp Telemanns (1681–1767) „Triosonate G-Dur“ das Programm zwischen den Partien der Gesangsgruppen auflockerte.
Heinz-Günter Nee saß indes an der Orgel und begleitete gefühlvoll das „O du fröhliche“, zu dem die Gemeinde im Mittelteil der Veranstaltung anstimmte. Den Schlusspunkt des musikalischen Programms bildete César Francks (1822–1890) „Panis Angelicus“, das von beiden Chören zugleich intoniert wurde. Für eine Überraschung sorgte hierbei Dirigentin Beata Strecker, die nicht wie bei den vorherigen Stücken nur den Chorgesang anleitete, sondern gleichzeitig auch die Solostimme des Liedes über die Chorstrophen sang. Hierfür wurde sie vom Publikum mit großem Beifall bedacht.
Kathrin Rolfes, Vorsitzende des St.-Antonius-Chores, dankte in ihren abschließenden Worten den Mitwirkenden und Zuhörern für Engagement und Interesse. Sie erinnerte außerdem daran, dass im Jahr 2012 der Kirchenchor St. Antonius bereits seit 90 Jahren bestehe. „Gerne würden wir in zehn Jahren auch noch das ganz große Jubiläum begehen“,
so Rolfes. Doch dafür müsse dringend Nachwuchs her,
besonders bei den Männern. „Mit nur drei Tenören kann man vieles nicht singen“,
so Rolfes weiter. So warb
sie in ihrem Dankeswort an die Zuhörer: „Vielleicht ist heute ein Funke übergesprungen.“
Der Beifall am Ende ließ daran keinen Zweifel. Die Chöre kamen um eine abschließende Zugabe nicht
herum.