Fronleichnam 2011
Fronleichnamsprozession

Die Fronleichnamsprozession 2011 fand in diesm Jahr 2011 am 23. Juni statt. Auftakt war eine festliche Eucharistiefeier am Johannesstift. Mit Bussen konnten sich die Gläubigen aus St. Antonius dort hinbringen lassen. Auch unsere Messdiener sind mit dem Bus angereist.

Gemeinsam mit der St. Josefs Gemeinde wird auf der Wiese am Johannesstift Eucharistie gefeiert. Viele BewohnerInnen aus dem Altenheim kommen dazu und können die Messe in Mitten der Gemeinde mitfeiern

Die beiden Gemeinden beim Gottesdienst unter freiem Himmel.

Diakon Heinrich Diedrichs liest das Evangelium vor.
Predigt von Pastor Weusthof zu Fronleichnam 2011
Pastor Weusthof von der St. Josef Gemeinde heilt das Predigtwort und animierte die Gemeinde zwischendurch immer wieder das Lied "Atme in uns Heiliger Geist" zu singen. Für alle, die sich diese schöne Predigt noch einmal in Erinnerung rufen wollen ist hier der Text.

Atme in uns Heiliger Geist, brenne in uns Heiliger Geist, wirke in uns Heiliger Geist, Atem Gottes komm….
Aber jetzt alle, das hat nur der Organist gesungen:
Atme in uns...
Ich bitte jetzt alle mal die Hand auf das Herz zu legen und wirklich auch zu spüren und zu merken, das wirklich Gottes Geist in uns atmet, sonst kann man ja nur feststellen, dass er in den Bäumen weht aber nicht in uns. Also jetzt Hand aufs Herz und wir singen das noch mal:
Atme in uns... bis wir das auch echt spüren... Atme in uns Heiliger Geist.
Ich habe jetzt eine Denkaufgabe - versuchen wir doch mal daran zu denken, wer uns schon mal ein gutes Geschenk gemacht hat.
Von wem habe ich schon mal ein schönes Geschenk bekommen?
Vielleicht habt ihr ein schönes Geschenk bekommen bei der Erstkommunion, vielleicht ist es auch ein Geschenk das man aufbewahrt, vielleicht habt ihr auch ein Geschenk bekommen zum Geburtstag, manche Leute haben vielleicht auch ein Geschenk bekommen bei der Hochzeit, vielleicht einen Trauring -
Überlegen wir mal, warum wir dieses Geschenk schön finden, wenn ich vielleicht von jemand ein schönes Buch bekommen habe, ob ich dieses Buch schön finde, weil mir jemand das geschenkt hat der mich liebt. Es kommt drauf an, dass in dem Geschenk das wir schön finden, eine Menge Liebe steckt. Wenn wir ein Geschenk machen, dann kommt es nicht darauf an ob es sehr teuer ist, sondern es kommt immer darauf an: die Person bedeutet für mich soviel und darum packe ich da eine Menge Liebe hinein. Und wenn ich von jemand ein Geschenk bekomme, und das ist schön eingepackt, dann packe ich das auch sehr vorsichtig aus, weil ich das genießen will, dass jemand mich mag, und mir etwas von der Liebe schenkt. Alle die jetzt ein schönes Geschenk vor Augen haben, oder spüren, die können auch erfahren dass Gottes Geist in uns atmet.
Und darum singen wir jetzt zweimal: Atme in uns Heiliger Geist.
Heute denken wir besonders an Jesus. Jesus der uns erzählt hat: „Leute ihr sein alle wichtig, und ihr könnt davon überzeugt sein, es gibt einen Gott, der jeden von uns gern hat“. Und Jesus hat auch gewusst, dass wir das leicht vergessen und darum hat er uns ein Geschenk gemacht.
Jesus hat uns kein Auto geschenkt, keinen Blumenstrauß, sondern Jesus hat uns Brot geschenkt. Er hat gemeint, Brot das ist so etwas was alle Menschen brauchen sonst können sie nicht leben, und in diesem Brot will ich mich schenken weil ich alle Menschen gerne habe.
So wie uns jemand ein Geschenk macht und da eine Menge Liebe hineinpackt, so dass man fast sagen kann: dieses Geschenk ist ein Stückchen von der Person die mir das Buch geschenkt hat oder was auch immer, so schenkt Jesus sich uns in dem heiligen Brot, und so intensiv, dass wir sagen: „Dieses Brot ist Jesus selbst!“ Darum singen wir noch mal Atme in uns Heiliger Geist...
Dieses Geschenk, das Jesus macht, das packen wir nicht ein in Geschenkpapier, das könnten wir doch auch,- das heilige Brot in Geschenkpapier einpacken...könnte man machen. Aber das machen wir nicht. Um deutlich zu machen, dass dieses Geschenk etwas wirklich sehr wertvolles ist, dass es Jesus selbst ist, haben wir hier so einen Gegenstand (Diakon bringt die Monstranz) da kommt das Geschenk rein, Jesus selbst. Und worin wir das einpacken, das ist die Monstranz. Das ist ein sehr wertvoller Gegenstand, auch um deutlich zu machen, das ist nicht so etwas was da ist, das ist Jesus selbst! Und dann ist diese Monstranz vielleicht noch recht billig, die Monstranz von St. Antonius ist noch viel schöner, ja gut, dass
Sie lachen, man kann auch auf sehr einfache Art und Weise zeigen, dass man Menschen liebt, dass muss man nicht immer so furchtbar umständlich machen, ist in Ordnung - ist in Ordnung, jetzt geht es darum - wenn Sie das mal verstanden haben - . Das muss wirklich sehr zärtlich behandelt werden, dass Jesus sich uns schenkt, und darum nehmen wir auch so eine Monstranz, darein kommt dann das heilige Brot, das Jesus selbst ist, und das tragen wir nachher auch noch durch die Straßen. Und um das noch feierlicher zu machen, haben wir so einen Baldachin, der wird getragen nur um zu zeigen: hier ist etwas Wunderbares, und darum haben auch so viele Leute die Straßen geschmückt, Leute denkt daran, hier ist ein großartiges Geschenk, Jesus selbst, der immer wieder gesagt hat: „Ich meine es gut mit jedem, ich atme in jedem Menschen.
Darum singen wir noch mal: Atme in uns Heiliger Geist...
Letzte Anregung: Jesus ist ja nicht nur in dem heiligen Brot. Das ist ein besonderes Geschenk, aber Jesus ist auch hier im Johannesstift, in den Menschen die da wohnen, in denen atmet auch Gottes Geist, in den Menschen die da arbeiten atmet Gottes Geist, und desto besser die Atmosphäre ist in so einem Haus, desto besser können wir auch spüren: hier ist Gott. Gottes Geist ist auch in der Schule, wenn in der Schule keine schöne Atmosphäre ist, wenn man nicht gut miteinander umgeht, dann spürt man in der Schule auch nicht viel von Gottes Geist. Aber Jesus ist in der Schule. Jesus ist auch auf der Meyer Werft, Jesus ist an jedem Arbeitsplatz, er ist überall. Gerade das Geschenk im heiligen Brot will uns sagen: Jesus atmet, er ist da, wir spüren ihn besonders zuhause, bei den Eltern, bei den Kindern, wir spüren ihn besonders bei Freundschaften, und ich denke wir spüren ihn auch heute wenn wir hier so miteinander feiern können. Ja das stimmt, ich merke, dass Gottes Geist in mir lebt, dass Jesus in mir ist, und darum will ich das auch gerne mit anderen Leuten deutlich machen, darum mache ich mit beim Fronleichnamsfest. Wir singen jetzt noch mal zum Schluss: Atme in mir Heiliger Geist...

Ein sonniger Gottesdienst.

Links die weiß/roten MessdienerInnen der St. Josef Gemeinde und rechts die weiß/schwarzen der St. Antonius Gemeinde kurz vor der Kommunion.

Dechant Alfons Thörner vor den beiden Monstranzen, die er kurz zuvor mit dem heiligen Brot bestückt hat.

Beginn der Prozession der St. Antonius Gemeinde.

Vom Gelände des Johannesstiftes geht es auf die Straße mit Gesang und Gebet. Die Polizei hat den Prozessionsweg für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Am Gasthauskanal.

Die Monstranz wird unter einem Baldachin zu den Stationen der Prozession getragen.

Angeführt wird die Prozession von Messdienern mit den großen Fahnen: Alpha und Omega - Gott ist der Anfang und das Ende

2. Station ist der Altar „Am Anker“. Hier treffen gerade die Erstkommunionkinder mit der Gemeindereferentin Christel Lünnemann ein.

Diakon Diedrichs stellt die Monstranz auf dem Altar ab.

Die Band. Erzieherinnen der Kindergärten gestalteten die Andacht in Wort und Lied.

„Am Anker“ sind besonders die ganz Kleinen aktiv. Deshalb heißt dieser Altar auch gerne "Kinderaltar"

Dieses Foto ermöglichte mir ein freundlicher Anwohner aus dem Obergeschoss seines Hauses, vielen Dank dafür.

Die Kinder auf dem Weg nach oben.

Während die Kinder noch eifrig Blütenblätter streuen, ehrt Dechant Thörner das Allerheiligste in der Monstranz mit Weihrauch

Nachdem Dechant Thörner den eucharistischen Segen gespendet hat, setzt er den Weg mit der Monstranz fort.

Vorbeterin und Vorsänger.

Die Prozession hat den Hauptkanal erreicht.

Hier begann ein leichter Regen. Der Niederschlag hielt sich jedoch in Grenzen.

Vor lang vergangenen Jahren, als in diesem Gebäude noch die Gymnasiasten ein und aus gingen, war auch hier ein Altar auf dem damals noch erheblich längeren Prozessionsweg.

Ankunft bei der Antonius Kirche.

Der Prozessionszug wurde mit drei Salutschüssen aus der Galvonette von St. Antonius begrüßt.

Einzug der Gemeinde in die Kirche.

Na, dass ist aber eng!

Die Monstranz wird auf dem Hochaltar ausgestellt. Hier wird nun der 4. Altar gefeiert mit der Lesung des Evangeliums und das Te Deum erklingt unter Schellenklang

Zum Abschluss gibt es noch einmal den eucharistischen Segen bevor das kostbare Zeigegerät für die Hostie wieder eingeschlossen wird.

Das Schlusswort von Gemeindepfarrer Dechant Thörner.

Traditionell wird der Prozessionsweg von den Anwohnern geschmückt. Hier ein paar Beispiele.






Die Blumenarrangements, fotografiert aus dem Turm, wurden einen Tag zuvor von Kindern auf dem Kirchvorplatz gestaltet.
Fronleichnamsvideo
Tipp: Fronleichnam damals - Artikel mit Bildern von Fronleichnamsprozessionen die Jahrzehnte zurück liegen.
